OKR . Der Leitstern im OKR-Framework | 13.03.2025

Objectives-Leitfaden

Lesedauer

18 Minuten

Author

Cyrill Kuster

Objectives sind das Herzstück des OKR-Frameworks (Objectives and Key Results) und spielen eine zentrale Rolle bei der strategischen Ausrichtung und Zielerreichung von Unternehmen. Im Kern dienen sie als inspirierende Leitplanken, die Organisationen und Teams motivieren und eine klare Richtung vorgeben. Doch was genau macht ein gutes Objective aus, und wie unterscheidet es sich von anderen Zieltypen? In diesem Beitrag beleuchten wir, wie Objectives formuliert werden, welche Prinzipien sie auszeichnen und wie sie effektiv eingesetzt werden können. Dieser Beitrag richtet sich an alle, die das OKR-System verstehen und anwenden möchten – von Anfängern bis zu erfahrenen Praktikern.

Objectives im OKR-Framework – Wegweiser für wirkungsvolle Ergebnisse 

 

Objectives bilden das Herzstück des OKR-Frameworks und stehen für die strategischen Ergebnisse, an denen sich Teams orientieren. Dieser Beitrag erläutert, was Objectives sind, welche Charakteristika und Prinzipien sie kennzeichnen und wie sie im Zusammenspiel mit den weiteren Bausteinen des OKR-Frameworks wirken. Zudem werden typische Herausforderungen und praxisnahe Lösungsansätze vorgestellt. Egal, ob für Einsteiger oder erfahrene Anwender – mit der richtigen Herangehensweise werden Objectives zu einem zentralen Baustein für nachhaltigen Unternehmenserfolg.

 

 

Was sind Objectives?

 

Ein gutes Objective beantwortet zentrale Fragen wie:

 

  1. Was wird unser Team am Ende des Zyklus erreicht haben?
  2. Was werden wir verändern und wie trägt unser Ergebnis zur übergeordneten Vision bei?

 

Um zu Strategien und Visionen eines Unternehmens beizutragen  benötigen Teams inspirierende Ziele, auf die sie hinarbeiten. Ausgehend von Vision und Moal, die das Zukunftsbild einer Organisation skizzieren, beziehen sich Objectives auf einen konkreten Zeitraum (meist 3 -4 Monate) und beschreiben, was innerhalb dieses OKR-Zyklus realisiert werden soll. Sie werden aus den übergeordneten Zielen der Organisation (Vision und Moal) abgeleitet und tragen dazu bei, diese weit in der Zukunft liegenden und oft unscharfen Zielbeschreibungen in handhabbare und umsetzbare Schritte zu übersetzen. Ein Team kann dabei, im Rahmen seiner Kapazitäten und Kompetenzen, mehrere Objectives pro Zyklus verfolgen.

 

Objectives bringen auf den Punkt, welchen positiven Unterschied das Team auf dem Weg zur Vision möchte realisieren – sei es für Kunden oder interne Nutznießer. Da Objectives an sich nicht direkt messbar sind, erfolgt die Bewertung ihrer Erreichung über klar definierte, messbare Schlüsselergebnisse – die sogenannten Key Results. Somit vereint das OKR-Framework im OKR-Zyklus das Beste aus beiden Welten: inspirierende Zielbilder und konkrete, quantifizierbare Schlüsselergebnisse, die den Weg zur Umsetzung dieser Visionen abbilden.

 

Charakteristika der Objectives

 

Ganz grundsätzlich ist es wichtig zu verstehen, dass Objectives weit über eine bloße Aufgabenliste oder Meilensteine hinausgehen: Sie beschreiben ein Ergebnis als qualitative Veränderung, die durch das Engagement der Teammitglieder erzielt wird.

 

Auf den ersten Blick erscheint ein Objective als ein einfacher Satz. Doch dieser Satz entsteht nicht zufällig – er ist das Ergebnis eines gemeinsamen Prozesses, in dem sich das Team mit den übergeordneten Zielen der Organisation auseinandersetzt und gemeinsam ermittelt haben, welchen Beitrag es zur Zielerreichung leisten möchte.

 

Im moderierten Dialog entwickeln sich dabei Commitment, Fokus und ein gemeinsames Verständnis innerhalb des Teams. Diese kollektive Klarheit mündet schließlich in der gemeinsamen Formulierung des Objectives. Für das Team werden so strategische, oft unscharf definierte Ziele greifbar. Das Objective fungiert somit als verbindlicher Wegweiser, der das Team Schritt für Schritt in Richtung der gemeinsamen Vision führt.

 

In der Formulierung sowie Nutzung der Objectives hat sich in unserer Begleitungspraxis daher folgender Leitsatz gebildet:

„Relevant formuliert, spürbar wirksam.“

 

Dies bedeutet im Detail:

 

  • 01

    Eindeutig und verständlich: Ein Objective sollte für alle im Unternehmen nachvollziehbar sein – unabhängig von Funktion oder Hintergrund. Klare Formulierungen vermeiden Missverständnisse und schaffen ein gemeinsames Verständnis der Zielrichtung.

  • 02

    Inspiriert zum Handeln: Ein motivierendes Objective macht die Vision greifbar, spricht emotional an und weckt Begeisterung. Es gibt dem Team das Gefühl, an etwas Bedeutsamem zu arbeiten, das über den Alltag hinausgeht und echten Impact schafft.

  • 03

    Bildet eine klare Zielvorstellung: Ein qualitatives Objective beschreibt den gewünschten Zustand, ohne sich auf Zahlen zu beschränken. Es macht greifbar, welche Veränderung angestrebt wird und welche Wirkung erzielt werden soll. Durch seine Offenheit fördert es kreative Lösungswege und unterschiedliche Ansätze zur Zielerreichung.

  • 04

    Klar und prägnant formuliert: Ein Objective sollte als vollständiger Satz die Zielsetzung deutlich machen – verständlich, fokussiert und auf den Punkt. Zu lange Formulierungen mindern die Klarheit, während zu kurze Sätze die Intention verwässern.

  • 05

    Konkret und zeitgebunden: Ein gutes Objective ist spezifisch für den aktuellen OKR-Zyklus und beschreibt ein klares Zielbild. Allgemeine Aussagen wie „Wir wollen immer besser werden“ bieten keine Orientierung – stattdessen sollte das Objective eine greifbare Veränderung für den definierten Zeitraum darstellen.

Wirkungsvolle Objectives haben folgende Eigenschaften

  • Ableitung aus übergeordneten Zielen

    Das Objective ist eng mit der übergeordneten Vision oder dem Jahresziel (Moal) der Organisation verknüpft. Dadurch wird sichergestellt, dass die Teamaktivitäten im größeren Kontext sinnvoll verankert sind und in der Organsiation gemeinsame Ausrichtung entsteht.

  • Ergebnisorientierung

    Ein Objective beschreibt einen qualitativen Zielzustand, auf den das Team hinarbeitet – ein konkretes und nachhaltiges Ergebnis, das einen positiven Unterschied macht.Das Objective soll immer eine positive Wirkung beschreiben. Obwohl bei seiner Entwicklung auch Maßnahmen und Umsetzungsschritte besprochen werden, muss es letztlich das vom Team angestrebte Ergebnis  widerspiegeln – nicht einzelne Etappen oder Aufgaben auf dem Weg dorthin.

  • Klarheit

    Eine verständliche und nachvollziehbare Sprache ermöglicht es allen Beteiligten – von den Teammitgliedern bis zur Führungsebene – ein gemeinsames Verständnis und Commitment zu entwickeln.

Kontextwissen

Wieso eine anschlussfähige Strategie unabdingbar ist

OKR und insbesondere Objectives sind ohne eine starke, inspirierende und anschlussfähige Vision nur schwierig umsetzbar. Es lohnt sich darum, sich mit dem Thema zu befassen, bevor man mit OKR-Sets startet. Alles dazu findest du unter folgendem Link:


Alles zur Vision und Mission

Prinzipien für die Formulierung von Objectives

  • Perspektive auf Ergebnisse

    Obwohl während des OKR-Planning auch Maßnahmen und Schritte zur Zielerreichung diskutiert werden, soll das Objective selbst den finalen Ergebniszustand widerspiegeln – nicht einzelne Etappen oder Aufgaben auf dem Weg dorthin.

  • Spezifische Wirkung

    Im Zentrum steht die Frage, was mit den vorhandenen Kapazitäten und Kompetenzen des Teams erreicht werden kann und worauf hingearbeitet wird. Es geht darum Ergebnisse zu erzeugen, die letztlich vor allem außerhalb des Teams positiv wirken und Mehrwert erzeugen. Fokus, Ambition und Erreichbarkeit dieser Mehrwerte werden dabei durch das Team im Einklang mit den verfügbaren Kapazitäten und Kompetenzen bestimmt. 

  • Teamdialog und Einfluss

    Gelingende Kommunikation und gemeinsames Verständnis sind der Schlüssel für wirkungsvolle Ergebnisse. Beim Austausch während des OKR-Plannings geht es daher um die Berücksichtigung und Abwägung der verschiedenen Möglichkeiten, Einflüsse und Perspektiven. Die Formulierung der Objectives erfolgt durch das gesamte Team inklusive der leitenden Rollen. Die Ziele werden also all jenen beeinflusst, die später für die Umsetzung verantwortlich sind.

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Beispiele für effektive Objectives nach Branche

  • Verkehr – Team Verkehrsplanung & Betrieb

    Auch während der Stoßzeiten sind unsere Innenstadtlinien so pünktlich, dass nach ihnen die Uhr gestellt werden kann.

  • Versicherung – Team KfZ Schadensregulierung

    Unsere Kundinnen sind positiv überrascht, wie schnell und einfach sie bei der Schadensregulierung begleitet werden.

  • Bau – Team Baulogistik

    Wir stehen in engem Kontakt mit den Baustellen, die sich über reibungslose Bereitstellung der benötigten Maschinen- und Materialien freuen.

Beispiele

OKR Beispiel-Sets

Du suchst konkrete Beispiele für erfolgreiche OKR-Formulierungen? Unser Whitepaper OKR Beispiele gibt dir praxisnahe Inspiration für Objectives und Key Results, die echte Wirkung entfalten. Egal ob für strategische Transformation, Produktinnovationen oder Teamentwicklung – entdecke, wie erfolgreiche Unternehmen OKR nutzen, um ambitionierte Ziele zu erreichen.


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  • Verwaltung / Bürgeramt – Abteilung Wohnen und Soziales

    Bürger können sich darauf verlassen, dass ihre Anträge im Bereich Wohnen zeitnah und ohne Verzögerung durch lästige Nachfragen beschieden werden.

  • Produktion / Fertigung – Team Prozessoptimierung

    Fertigungslinie X läuft automatisiert und fehlerfrei (zwischen geplanten Wartungsfenstern), so dass unsere Kunden just-in-time bestellen können.

  • Bau – Team Baulogistik

    Wir stehen in engem Kontakt mit den Baustellen, die sich über reibungslose Bereitstellung der benötigten Maschinen- und Materialien freuen.

Weitere Beispiele für effektive Objectives

 

Ein Objective beschreibt ein qualitatives Ziel, das inspirierend, richtungsweisend und visionär ist. Anders als Key Results, die spezifische und messbare Ergebnisse darstellen, bleibt ein Objective bewusst offen für Interpretationen und motiviert Teams dazu, kreativen Spielraum zu nutzen. Es stellt die Frage:

 

 

Beispiel 1:

"Unsere Zielgruppe interagiert aktiver und regelmäßiger mit unseren Inhalten, wodurch wir nachhaltige Bindung und Engagement fördern."

(Anzahl der gesteigerten Interaktionen als Basis für mehr wirtschaftlichen Erfolg)

 

 

Beispiel 2:

"Unser einzigartiger Mehrwert ist klar kommuniziert, wird von Kundinnen und Kunden verstanden und löst erste positive Resonanz aus."

(Positive Reaktionen können bew. ein längerer Verbleib im Shop, ein umfangreicherer Warenkorb oder die Empfehlung des Kunden in seinem sozialen Umfeld sein - all das macht uns wirtschaftlich erfolgreicher)

 

 

Beispiel 3:

"Ticketverkäufe steigen sprunghaft an und erreichen das Engagement-Niveau eines Fitnessstudios im Januar."

(Ziele müssen nicht so "schwer" und "ernsthaft" sein. Entscheidend ist die Wirkung auf den Nutzer und dessen Verhaltensveränderung, die uns jeweils erfolgreicher macht.)

 

 

Beispiel 4:

"Unser neuer Onlineshop setzt Maßstäbe in Benutzerfreundlichkeit und Geschwindigkeit, sodass Kunden den Einkauf als reibungslos und effizient erleben."

(Ziele müssen nicht so "schwer" und "ernsthaft" sein. Entscheidend ist die Wirkung auf den Nutzer und dessen Verhaltensveränderung, die uns jeweils erfolgreicher macht.)

 

 

Negativ-Beispiel :

"Ein umfangreicher Leitfaden für effektive Kundenkommunikation wurde ausgearbeitet."

Dies ist ein To Do und beschreibt keine Verhaltensänderung (Outcome-Orientierung) beim Kunden.

 

 

Vorteile von gut formulierten Objectives

  • Wandel wird messbar

    Klare, messbare und ambitionirte Ziele auf allen Ebenen sorgen nach nachvollziehbarkeit

  • Eigentverantwortung und Output steigt

    Da Objectives von den Teams selber formuliert werden, steigt die Bindung zu diesen. Es ist deutlich motivierender, sich an selber gesetzten Zielen zu orientieren als an an top down verordneten Zielen.

  • Starker Fokus

    Objectives orientieren sich immer an MOALs und damit auch an der Unternehmensvision. Dies erzeugt automatisch einen starken Fokus auf das Wesentliche. Die ganze Organisation bewegt sich eigenverantwortlich in die gleiche Richtung.

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Häufige Herausforderungen und Lösungen

Bei der Formulierung Objectives können Herausforderung auftreten, welche die Ambition und Wirkung spürbar abschwächen. Hier einige der häufigsten Herausforderungen und wie man ihnen begegnen kann:

 

Analysis-Paralysis bei der Formulierung

Oft liegt der Fokus der Teams darauf, eine vermeintlich perfekte OKR-Formulierung zu finden, die sämtliche Aspekte des angestrebten Ergebnisses enthält. Dafür ist es ratsam, den eigentlichen Ergebniskern gemeinsam zu finden und zu verstehen, um das Objective nicht zu überladen und in die zeitintensiven Suche nach einer vermeintlich perfekten Formulierung abzudriften. Eine erfahrene Moderation während des OKR-Plannings stellt sicher, dass dieses gemeinsame Verständnis erreicht wird, bevor man sich in die konkrete Formulierung begibt. Mit den richtigen Kriterien und Hilfsmitteln erfolgt die abschließende Formulierung dann zügig und angemessen präzise.

 

Unklare Kapazitäten für OKR strategische Arbeit

Hier verbergen sich 2 Risiken. Erstens ist häufig ungeklärt, in welchem Umfang sich Teams neben dem Tagesgeschäft in den eigenen OKRs engagieren können. Dadurch werden über- oder unterambitionierte Ziele sehr wahrscheinlich, die nicht zu den verfügbaren OKR-Kapazitäten passen. Im schlimmsten Fall entsteht damit einhergehend auch ein Gefühl der Überforderung, da neben einem anspruchsvollen Tagesgeschäft nun auch noch OKR-Arbeit dazu kommt. Dies führt schnell zu Frust innerhalb des OKR-Zyklus.

Zweitens kann es passieren, dass bei der Einführung von OKRs das eigentliche Anliegen – die gemeinsame und wirkungsvolle Verfolgung strategischer inhaltlicher Themen – in den Hintergrund tritt. Infolgedessen wird OKR zu einem reinen Pflichtprogramm, und das Verständnis, dass es als Instrument zur Strategieumsetzung dient, gerät in Vergessenheit.

Abhilfe schafft ein intensiver Austausch über die Kapazitätslenkung der Teams und die strategischen Themen der Organisation – und zwar vor dem OKR Planning in den Teams.

 

 

Routine statt Veränderung

OKRs eignen sich hervorragend, um Ergebnisse zu verfolgen, bei denen der Lösungsweg nicht von Anfang an klar ist und für die im Arbeitsalltag oft keine Zeit bleibt: Veränderungen, welche das künftige Tagesgeschäft gestalten und positiv beeinflussen. Es ist daher entscheidend, dass OKRs keine alltäglichen Aufgaben oder Routineprozesse eines Teams adressieren, die ohnehin bearbeitet werden. Dafür gibt es ja bereits bestehende Prozesse und Routinen. OKR kann sein Potenzial daher nicht ausspielen und erzeugt Mehraufwand statt Mehrwert. Dies wird schnell zu mangelnder Akzeptanz im Team führen.

Besonders für Teams, die neu mit OKRs arbeiten, ist eine gezielte Moderation entscheidend um diese Falle zu umgehen. Sie stellt sicher, dass das Team den tatsächlichen Mehrwert von OKRs erkennt und für die richtigen Themen nutzt – anstatt lediglich ein weiteres Meeting abzuhalten, in dem Themen besprochen werden, die ohnehin erledigt würden.

Weitere Stolpersteine

  • Zu generisch

    Objectives wie „Wir steigern unsere Effizienz“ sind wenig inspirierend und bieten keinen klaren Fokus.

  • Zu spezifisch:

    Objectives, die zu detailliert oder eng gefasst sind, wirken oft wie Key Results und verlieren ihre inspirierende Wirkung. Sie sollten genug Raum lassen, um kreative Wege zur Zielerreichung zu finden.

  • Zu gross

    Oft sind Objectives zu umfassend und entsprechen einer umformulierten Version der Vision oder des MOALs. Ein richtig dimensioniertes Objective sollte etwa 25 % des MOALs abdecken, um klar, erreichbar und fokussiert zu bleiben. Zu große Objectives erschweren die Umsetzung und verlieren ihre motivierende Wirkung.

OKR-Stories

 

Objectives im größeren Kontext

 

Es wäre verfehlt, Objectives nur isoliert zu betrachten. Vielmehr bilden sie essenzielle Bausteine im Zukunftsnarrativ einer Organisation. Abgeleitet von Vision und Moal helfen Objectives dabei, große und häufig unscharfe, abstrakte strategische Zukunftsideen von Unternehmen in konkrete, erreichbare Ergebnisse zu übersetzen. So bilden sie eine Brücke zwischen der langfristigen Ausrichtung des Unternehmens und der operativen Umsetzung in den Teams.

 

Indem Objectives über verschiedene Unternehmensebenen hinweg verbindende Strukturen und Dialogräume eröffnen, ermöglichen sie eine kohärente und wirksame Zusammenarbeit an den strategisch wichtigen Themenfeldern. Sie bilden das Fundament, auf dem Teams ihren Wertbeitrag zu den übergeordneten Zielen der Organisation leisten. Dabei entfalten sie ihre Wirkung in drei zentralen Bereichen:

 

Orientierung und Klarheit

Durch die präzise Definition eines gewünschten Endzustands erhalten Teams und Führungskräfte eine klare Richtung. Dies ermöglicht es, strategische Entscheidungen fundiert zu treffen, ohne dass jede Maßnahme zentral gesteuert werden muss.

 

Dialog und Entscheidungsfindung

Ein gut formuliertes Objective fördert den Austausch über Prioritäten und notwendige Maßnahmen. Es schafft Transparenz und sorgt dafür, dass Entscheidungen auf Basis eines gemeinsamen Verständnisses getroffen werden.

 

Mitgestaltung der Zukunft

Wenn alle Beteiligten sich ein konkretes Bild des angestrebten Zielzustands machen können, steigt das Engagement für dessen Umsetzung. Teams entwickeln Eigenverantwortung und treiben Veränderungen aktiv voran – ein wesentlicher Erfolgsfaktor für eine zukunftsfähige Organisation.

In diesem Sinne fungieren Objectives als Katalysatoren für Transformation. Sie ebnen den Weg von der abstrakten Vision hin zur konkreten Umsetzung und sorgen dafür, dass Strategie nicht nur geplant, sondern tatsächlich gelebt wird.

 

 

schloessli-workshop

Unsere Workshops helfen bei der Formulierung von Objectives 

 

 

Fazit

Objectives sind weit mehr als bloße Zielvorgaben – sie sind kraftvolle Orientierungspunkte, die Teams und Organisationen dabei unterstützen, ihre Zukunft aktiv zu gestalten und echte Fortschritte zu realisieren, die einen Unterschied machen. Ihre Wirkung entfalten sie vor allem dann, wenn sie in Anlehnung einem offenen Teamdialog entstehen und ergebnisorientiert formuliert werden. Dadurch schaffen sie nicht nur Klarheit, sondern auch ein gemeinsames Verständnis, das nachhaltigen Erfolg ermöglicht.

 

Typische Herausforderungen wie Unklarheiten oder der Drang zur Perfektion lassen sich durch kontinuierliche Fokussierung und eine enge Abstimmung im Team überwinden. Richtig eingesetzt, helfen Objectives dabei, übergeordnete Visionen und strategische Ziele greifbar und realisierbar zu machen – mit einem klaren Mehrwert für die gesamte Organisation.

 

 

  • Thomas Walter Portrait

    Thomas Walter

    Strategie-Entwicklung . Begleitung . OKR

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    Cyrill Kuster

    Markenstrategie . OKR

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    Christian Schwotzer

    Transformation . Strategie-Entwicklung . Begleitung

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